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Was ist für eine aussagekräftige Bodenprobe wichtig?

Zeitpunkt der Probennahme:

Die Probennahme kann grundsätzlich zu jedem Zeitpunkt erfolgen, dennoch gibt es einige Punkte zu berücksichtigen um ein möglichst aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen.

Die Probennahme sollte nicht erfolgen wenn:

· In den letzten 30 Tagen Stickstoff oder Gülle gedüngt wurde (senkt den pH-Wert temporär)

· In den letzten 2 (Sulfatschwefel) - 6 (Elementarschwefel) Monaten Schwefel gedüngt wurde

· Die Krume extrem trocken ist

Der beste Zeitpunkt zur Probennahme wäre das Frühjahr unmittelbar vor Beginn der Vegetationsperiode. Zu diesem Zeitpunkt ist der Boden am fruchtbarsten. Berücksichtigen Sie aber die Vorlaufzeiten. Von der Probennahme über die Auswertung der Proben mit Düngeempfehlung bis hin zur Beschaffung der empfohlenen Dünger vergehen mindestens 8 Wochen.

Wie tief sollte die Probennahme erfolgen?

Wenn keine besonderen Bodenschichten beprobt werden sollen, orientiert sich die Tiefe der Probennahme an der Tiefe der aeroben Bodenschicht, also der Schicht, die Zugang zu Sauerstoff hat. In dieser Schicht findet das Bodenleben der Mikroorganismen statt, dies ist auch die Schicht, die in der Regel durchwurzelt ist und beprobt werden sollte. Je nach Tiefe der Bodenbearbeitung kann diese variieren. In diese Schicht sollte anschließend auch der Nährstoffeintrag über die Düngung und dessen Vermischung mit dem Boden erfolgen. 

Probenformular anfordern

Sollten Sie sich entschieden haben, eine Beprobung durchzuführen, können Sie diesen Prozess auch gerne über die Spower GmbH & Co. KG anstoßen.

Auf Basis der Analyseergebnisse  erstellen wir Ihnen kostenfrei eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Düngeempfehlung.

Fordern Sie völlig unverbindlich ein Probenformular an:

Was sollte beprobt werden:

Basisdaten

Kationen

Anionen

Mikronährstoffe

Totale Kationenaustauschkapazität KAKpot/TEC

Kalzium

Schwefel

Bor

pH-Wert

Magnesium

Phosphor

Eisen

Humusgehalt

Kalium

 

Mangan

Gesamtstickstoff

Natrium

 

Kupfer

C/N Verhältnis

Freier Wasserstoff

 

Zink

N-Nachlieferung

 

 

Auf Wunsch:

CaCO3

 

 

Kobalt, Molybdän, Selen

Erforderliche Düngemaßnahmen:

Das Ergebnis einer guten Bodenuntersuchung weist nicht nur den Istzustand Ihres Bodens auf, sondern gibt Ihnen konkrete Empfehlungen (Art das Düngers, Menge, Priorisierung), wie der Nährstoffhaushalt Ihres Bodens wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann. Die Empfehlung berücksichtigt dabei auch den Entzug der nachfolgenden Feldfrucht, empfiehlt aber keine Stickstoffgaben.

Antagonismen sind in die Berechnung einkalkuliert. Dies kann in einigen Fällen durchaus verwirrend sein, wenn z.B. der Boden gut mit Zink versorgt ist, aber dennoch das Ausbringen von Zinksulfat empfohlen wird.

In diesem Beispiel wird der Phosphor Wert des Schlages so hoch sein, dass das im Boden vorhandene Zink fixiert und damit nicht pflanzenverfügbar ist. Nur eine Zink Gabe ermöglicht es der Pflanze, das benötigte Zink aufzunehmen. Erst wenn der hohe Phosphorvorrat abgebaut wird, wird das vorhandene Zink wieder freigelegt und für die Pflanze verfügbar.

Dies ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass der Boden häufig gut mit Nährstoffen bestückt ist, diese aber dennoch, aufgrund von Antagonismen, nicht genutzt werden können. Baut man den im Überschuss befindlichen Nährstoff ab, werden automatisch andere Nährstoffe, die durch die Überversorgung des einen Nährstoffs gebunden sind, wieder freigesetzt.

 

Bodenbeprobung

Es gibt eine Vielzahl von Unternehmen, die Bodenbeprobungen seriös und zuverlässig durchführen. Aus eigenen, durchweg langjährig positiven Erfahrungen heraus, können wir Ihnen folgendes Unternehmen empfehlen:

Geobüro Christophel

Wispeckweg 1
DE-92355 Velburg


Telefon: +49 9186 / 9098166
E-Mail: info[at]gb-christophel.de

www.gb-christophel.de